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Nobelpreis für „Frankenstein“

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Es lebt…

Gerade wurde bekannt, dass der britische Forscher Robert Geoffrey Edwards den Medizinnobelpreis für seine Pionierarbeit in der künstlichen Fortpflanzung erhält. 1976 erreichte er das erste mal eine Eileiterschwangerschaft und 1977 die erste künstliche Befruchtung. Er entwickelte ein eigenes Konservierungsgerät für die Embryonen, da sie das Einfrieren bzw. den Transport nicht überstanden.

Zu der höchsten Ehrung für Mediziner gehört ein Preisgeld von ca. 1 Millionen Euro (10 Millionen Schwedische Kronen). Die feierliche Übergabe des Preises erfolgt am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel.

Einige der ersten Reaktionen auf Welt-Online waren nicht gerade euphorisch begeistert. In der Art „Ich brauch das nicht… Rein mit dem Ding und los gehts…“

Dumme Aussagen ohne Verstand. Vielen Frauen/Paaren ist es aus physiologischen oder gesundheitlichen Gründen nicht möglich auf normalem Wege schwanger zu werden. Diese haben auch ein Recht, ihren Kinderwunsch erfüllt zu bekommen. Dank Robert Eeoffrey Edwards ist ihnen das auch möglich. Also hat er den Preis wohl auch verdient.

Oder nicht?

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