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Street View. Grober Eingriff in die Intimität?

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Ein Thema das nun jeder 10 oder 20 Mal am Tag überall hört: Google Street View. Ja? Nein? Viele finden es gut, vielen ist es egal, viele sind aus irgendeinem Grund dagegen. Wenn ich nicht will, dass man mein Haus, mein Auto, mein Gesicht oder meinen Hund sieht… Ja dann sollte ich besser einsam aufs Land ziehen, mein Auto in einer geheimen Garage parken, meinen Hund in den Keller sperren und selbst das Haus nicht verlassen. Denn das kann man schließlich auch ohne Street View alles sehen. Und die Wahrscheinlichkeit selbst abgebildet zu werden, scheint doch recht gering.

Meistens geht es bei diesen Leuten um Haus- bzw. Grundstückseigentümer, aber auch viele Mieter. Die Berliner Zeitung berichtet von bereits über 10 000, welche Widerspruch eingelegt haben. Ist natürlich auch jedem sein gutes Recht. Zusätzlich wurde die Widerrufsfrist durch Google von 4 auf 8 Wochen verlängert, also bis zum 15. Oktober 2010.

Eigentlich ist die ganze Angelegenheit gar nicht so schlecht. Viele Menschen suchen Wohnungen und Häuser. durch Street View könnte man sich schon mal einen äußerlichen Eindruck machen. Und wenn einem da schon nicht gefällt was man sieht, braucht man sich das Objekt persönlich erst gar nicht ansehen. Außerdem kann es auch so recht spannend sein, virtuell durch die Straßen deutscher Städte zu fahren.

 

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