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Wie entwickelt sich der Goldpreis im Finanzbereich?

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Der Goldpreis hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Inzwischen warnen immer mehr Fachleute vor einem Zusammenbruch des Goldmarktpreises.

Allgemeine Daten zur Goldpreisentwicklung.

Seit Eintreten der Wirtschaftskrise 2008 durch den geplatzten Hypothekenhype in Amerika und Spanien flüchteten immer mehr Anleger in das Edelmetall Gold als sichere Anlage. Dadurch setzte eine regelrechte, jahrelange Rallye auf Gold ein. Der Kurssprung war auch dementsprechend gewaltig. Gold legte von 2008 bis 2012 um 168 % zu. Von unter 600 Euro pro Unze im Jahr 2008 auf über 1300 Euro pro Unze im Jahr 2012.
Wer also 2008 auf den Zug aufsprang, konnte sein in Gold angelegtes Vermögen mehr als verdoppeln. Allerdings sind die Steigerungsraten seit 2011 nicht mehr so gewaltig. Ein Ende der Rallye ist abzusehen.

Informationen zur Goldanlage.

Wer kein Großverdiener ist und auch keine Karriere als Börsenhändler gemacht hat, sollte anzulegendes Geld nicht komplett in Gold investieren. Gold sollte momentan eher anteilig in das Portfolio aufgenommen werden. Ein schneller Abschwung des Goldpreises ist nicht zu erwarten, denn die konjunkturellen Daten der Weltwirtschaft stehen momentan nicht auf Erholung, eher auf Stillstand. Dies bedeutet aber auch eine Stabilität des Goldpreises, keine Steigerung. Während Europa immer noch mit der Schuldenkrise einiger seiner Mitgliedsländer kämpft, erholt sich die amerikanische Wirtschaft langsam. Bei steigenden Weltwirtschaftszahlen werden viele Anleger aus Gold rausgehen, um in lohnendere Investments einzusteigen.

Die Anlage von Kleinbeträgen in Gold.

Kleinbeträge in Gold anzulegen ist am ehesten dann lohnend, wenn in Münzen investiert wird. Bestimmte Goldmünzen unterliegen nicht nur dem schwankenden Goldpreis, sondern auch einem Sammlerpreis. Natürlich nicht die Münzen, die frisch gepresst bei der Bank liegen, diese entsprechen den aktuellen Goldpreisen. Aber rund um Goldmünzen besteht ein großer Sammlermarkt. Genau wie bei Briefmarken auch haben sich im Laufe vieler Jahrzehnte bestimmte Serien oder Einzelstücke als sehr selten und damit auch als sehr teuer herausgestellt. Hier kann mit ein bisschen Erfahrung immer ein guter Griff gelingen, außerdem macht das Sammeln von Münzen mit Geschichte mehr Spaß, als einfach nur Goldbarren stapeln.

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