finanzielle Sicherheit

Wie ist die staatliche Rente geregelt?

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Die gesetzliche Rentenversicherung ist neben der Kranken- und Arbeitslosenversicherung eines der drei Säulen des sozialen Versicherungssystems in Deutschland. Die gesetzliche Rentenversicherung dient der Alterssicherung der Arbeitnehmer nach Eintritt in das Rentenalter. Für alle Arbeitnehmer gilt sogenannte Versicherungspflicht, das heißt, dass alle Beschäftigten, die einer nicht selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen, in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen, um einen Rentenanspruch zu erhalten. Für Selbstständige besteht keine Versicherungspflicht. Seit Einführung der Rentenversicherung basiert sie auf dem sogenannten Generationenvertrag, das heißt, dass die jetzt arbeitenden die Rente für die aus dem Berufsleben ausgeschiedenen finanziert.

Staatliche Rente Deutschland

Das Renteneintrittsalter beträgt derzeit 67 Jahre, für alle Arbeitnehmer, die nach 1946 geboren sind. Die Rentenversicherung finanziert sich aus den Beiträgen der Versicherten und Arbeitnehmer. Der derzeitige Beitragssatz in Höhe von 19,9 Prozent wird je zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Die gesetzliche Rente kann nur gezahlt werden, wenn eine Anwartschaft besteht. Sie besteht erst, wenn 60 Monate lang Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt wurden. Im Alter die richtig Vorsorge treffen, bedeutet sich nicht nur auf die gesetzliche Rentenversicherung zu verlassen, sondern auch privat vorzusorgen.

Staatliche Rente Höchstsatz

Der Höchstsatz ist der Betrag, der bis zur Beitragsbemessungsgrenze gezahlt werden muss. Darüber hinaus wird das Einkommen nicht zur Berechnung der Rentenbeiträge berücksichtigt. Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt derzeit 5600 Euro pro Monat in Westdeutschland und in Ostdeutschland 4800 Euro pro Monat.

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